Stella Maris leuchtet uns den Weg durch die Rauhnächte

Stella Maris leuchtet uns den Weg durch die Rauhnächte

Die dunkelsten Tage des Jahres haben sich um uns geschmiegt
und erinnern mich heute an die sanfte Schönheit der Dunkelheit,
die in der tantrischen Tradition in der Verehrung des kosmischen Mutterleibs –
aus dem alles Leben entspringt – ihren Ausdruck findet. 

Die keltische Tradition spricht wiederum von der dunklen Mutternacht,
in der die Muttergöttin das Sonnenkind gebiert.
Im Christentum finden wir die archetypische Energie von Mutter Maria,
die in dunklen Zeiten, an einem unsicheren und kalten Ort
durch ihren Körper das Licht in die Welt bringt.

Maria hat mich in den letzten Monaten in ihren Bann gezogen
und durch ihre Barmherzigkeit lose Fäden in mir zu-Frieden gewebt. 

Maria ist eine Frau,
die ihre Stärke in der Zärtlichkeit, der Hingabe und dem Dienst am großen Ganzen fand.
Sie ist ein Frau des (Zu)Hörens und leisen Verstehens.
Eine Frau der tiefen Weisheit,
die das Leben durch ihren Körper kreiert und sich nicht davor drückt,
das Licht auf der Erde erstrahlen zu lassen. 

Sie wurde auch immer wieder „Stella Maris“ – „Stern des Meeres“ genannt.
Dargestellt mit einem blauen Umhang. So tiefblau wie das Wasser des Meeres,
als Symbol für das empfängliche, aufnehmende, seelische Prinzip.
Das Prinzip der Weiblichkeit.
Und mitten in diesem tiefblauen, unkontrollierbaren und wilden Element des Lebens
leuchtet sie wie der rettende Stern,
der uns bei stürmischer See den Weg weist. 

Stark war der Impuls, ihre Energie mit dir zu teilen.
Und so wird sie uns – wenn sie dich ruft – durch die Rauhnächte begleiten. 

Nach der Mutter- oder Geburtsnacht am 24. Dezember gehen wir ein
in den weiten und zeitlosen Raum der raunenden Nächte,
in dem wir das Neue in seiner Zartheit erfahren und pflegen. 

Ein sanftes Wiegen.
Aus der Stille die Tore weit geöffnet.
Hinein in ein Land der Erkenntnis. 

Warum haben wir auf unserem Weg das Licht manchmal verloren?
Warum scheint es manchmal so schwierig?
Wovon lassen wir uns täuschen?
Wozu die Tränen und all die Schmerzen?

Wir alle sind Maria gleich, sind wir doch die „Materie“,
durch die der heilige Funken
seinen Weg in die Welt findet. 

Dies ist die Zeit für dein JA.
Unsere weiche Offenheit,
damit wir als zutiefst geerdete Menschen,
direkt aus dem Licht handeln und unser Leben erschaffen.

Denn aus deinem inneren Körper heraus,
kreierst du die Welt.
Nicht im Außen.

Hinein in das Drehen des neuen Jahres.
Auf alten Pfaden neue Wege beschreiten.
Durch das Licht in dir.

Hier kannst du dich für unsere gemeinsame Reise anmelden.


Meine Freude – unendlich heut.
Und so schick ich sie zu dir,
als Lichtlein in der Dunkelheit.

 

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